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Durchfall bei Ihrem Hund ist ein lästiges und leider häufiges Leiden. In den meisten Fällen ist Durchfall eine Reaktion des Körpers Ihres Hundes, um etwas loszuwerden, das ihn stört und aus dem Körper entfernt werden muss. Denken Sie an einen Virus, Bakterien oder verdorbenes Futter. Darüber hinaus gibt es auch eine chronische Form von Durchfall bei Hunden, die eine andere Ursache haben kann. Wir werden Ihnen mehr über die möglichen Ursachen erzählen, die Unterschiede zwischen chronischem und akutem Durchfall erklären und Ihnen den goldenen Tipp geben, wie Sie Ihren Hund von Durchfall befreien können.
Durchfall kann bei einem Hund verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist eine Futterumstellung. Viele Hunde ernähren sich relativ einseitig, zum Beispiel mit einer Sorte Kroketten einer bestimmten Marke. Der Magen-Darm-Trakt ist dann vollständig an die Zusammensetzung dieser Kroketten gewöhnt. Wenn Sie dann plötzlich die Marke wechseln, kann der Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes darauf reagieren, was zu Durchfall führen kann. Sorgen Sie also immer für einen allmählichen Übergang, wenn Sie Ihr Futter umstellen. Das können Sie zum Beispiel tun, indem Sie das alte und das neue Futter zwei Wochen lang mischen und dann nach und nach immer mehr von der neuen Krokettenmischung hinzufügen. Neben der Futterumstellung gibt es noch viele andere Dinge, die bei Ihrem Hund Durchfall auslösen können. Dabei können Sie auch zwischen akuter und chronischer Diarrhöe unterscheiden.
Ein Hund kann an zwei Arten von Durchfall leiden: akuter Durchfall oder chronischer Durchfall. Wenn Ihr Hund an Durchfall leidet, ist es wichtig zu wissen, mit welcher Art von Durchfall Sie es zu tun haben. Auf diese Weise können Sie die Ursache besser erkennen und eine geeignete Lösung finden.
Von akutem Durchfall spricht man, wenn der Durchfall Ihres Hundes nicht länger als etwa eine Woche anhält. Im Gegensatz zu chronischem Durchfall handelt es sich also um eine kurze Zeitspanne. Akuter Durchfall ist in den meisten Fällen eine natürliche Reaktion des Körpers, um etwas auszuscheiden. Sie können an die folgenden Ursachen denken:
Wenn der Durchfall Ihres Hundes nicht verschwindet und die Symptome anhalten, spricht man von chronischer Diarrhöe. Es kann auch vorkommen, dass der Durchfall nur von kurzer Dauer ist, aber häufiger wiederkehrt (rezidivierende Diarrhö). In diesen Fällen ist es wichtig, die Ursache des Durchfalls herauszufinden und es ist daher ratsam, Ihren Hund von Ihrem Tierarzt untersuchen zu lassen. Durch eine umfassende körperliche Untersuchung (denken Sie an Stuhltest, Bluttest und Endoskopie) wird der Tierarzt versuchen, die Ursache zu ermitteln und das Problem an der Wurzel zu packen.
Leidet Ihr Hund an akuter Diarrhöe? In vielen Fällen geht dieser von selbst vorüber. Wenn der Durchfall z.B. durch verdorbenes Futter oder Bakterien verursacht wird, geht er von selbst durch den Körper. Behalten Sie Ihren Hund genau im Auge und bieten Sie ihm immer wieder kleine Mengen an Futter und Wasser an. Wählen Sie vorzugsweise Trockenfutter und vermeiden Sie rohes Fleisch, um das Risiko einer Infektion gering zu halten. Manchmal werden bei Durchfall spezielle Nahrungsmittel empfohlen, wie Reis, Huhn oder sogar Joghurt oder Buttermilch. Diese sollen leicht verdaulich sein und somit eine verdauungsfördernde Wirkung haben. Dies ist jedoch definitiv nicht zu empfehlen. Tatsächlich kann das Anbieten neuer Nahrungsmittel das Verdauungssystem nur noch mehr durcheinander bringen. Außerdem sind viele dieser Nahrungsmittel für einen Hund gar nicht leicht verdaulich. Bieten Sie daher nur kleine Portionen des gewohnten Futters an und geben Sie nicht einfach irgendein anderes Futter.
In manchen Fällen erfordert akuter Durchfall etwas mehr Einsatz. Wird der Durchfall zum Beispiel durch Würmer verursacht? Dann ist es wichtig, Ihren Hund entsprechend zu entwurmen. Auch bei einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel kann es ratsam sein, die Ernährung entsprechend anzupassen. Wenn Ihr Hund unter chronischem Durchfall leidet, ist es wichtig, dass Sie die Ursache von Ihrem Tierarzt bestimmen lassen. Auf dieser Grundlage kann dann ein Behandlungsplan erstellt werden.
Bei Durchfall verliert Ihr Hund eine ganze Menge Flüssigkeit. Wenn dies nur einen Tag lang der Fall ist, besteht kein Grund zur Sorge. Dauert der Durchfall länger als nur einen Tag an? Dann ist es wichtig, dass Ihr Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, um eine Dehydrierung zu verhindern. Versuchen Sie daher, Ihren Hund zum Trinken zu animieren und fügen Sie eventuell Elektrolyte hinzufügen. Auf diese Weise gleichen Sie Defizite an wichtigen Körpersalzen aus, um den Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten.
Sobald Sie bemerken, dass Ihr Hund an Durchfall leidet, ist es wichtig, dass Sie Ihren Hund genau beobachten und den Stuhlgang untersuchen. Hält der Durchfall länger als drei Tage an oder hat Ihr Hund Fieber über 39,5 Grad? Wenn ja, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Sehen Sie Blut im Stuhl oder sieht der Durchfall blutig aus? Wenn ja, ist es ebenfalls wichtig, den Tierarzt aufzusuchen. Es ist auch wichtig, das Verhalten und den sonstigen Gesundheitszustand Ihres Hundes während des Durchfalls genau zu beobachten. Wird Ihr Hund zum Beispiel lethargisch, will er nicht fressen, fühlt er sich kälter an als sonst oder ist die Herzfrequenz höher als normal? Dies sind mögliche Symptome einer Dehydrierung. Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an Ihren Tierarzt.
In dem Moment, in dem Ihr Hund Durchfall hat, ist der Schaden bereits angerichtet und es ist besonders wichtig, kleine Portionen Futter (Trockenfutter) und Wasser anzubieten. Der goldene Tipp zur Unterstützung Ihres Hundes bei Durchfall ist daher, dafür zu sorgen, dass die Verdauung optimal funktioniert und die Darmflora im Gleichgewicht ist. Dies erreichen Sie am besten durch ausreichende Bewegung, möglichst wenig Stress und gutes Futter, wobei Sie darauf achten, dass die Futterumstellung schrittweise erfolgt. Darüber hinaus können Sie die Unterstützen Sie Verdauung und Darmflora mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln. Wählen Sie zum Beispiel ein natürliches Probiotikum, das aus lebenden, gesunden Bakterienstämmen besteht, um die Darmflora Ihres Hundes zu unterstützen. Probiotika tragen auf natürliche Weise zu einem guten Stuhlgang bei und eignen sich daher sehr gut für Hunde, deren Darmflora z.B. durch eine Ernährungsumstellung aus dem Gleichgewicht geraten ist. Andere natürliche Heilmittel zur Unterstützung der Verdauung Ihres Hundes sind Bierhefe und Leinsamenöl. Bierhefe zum Beispiel enthält präbiotische Ballaststoffe, die die Verdauung anregen, und Leinsamenöl trägt auf natürliche Weise zu einem gesunden Magen-Darm-System bei.
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